Sonntag, 29. März 2015

George Harilton und der grosse Traum.

Kapitel 15


Es war 9:00 Morgens. Mein Wecker läutete und ich war totmüde seit dem letzten Training. Ich stand wackelig vom Bett auf und stolzierte mühsam die Treppe hinunter. Ich lief in Küche,setzte mich hin und leerte mir die Cruspy Cornflakes in den Teller ohne zu bemerken,dass ich um halbzehn Training habe. Aus irgeneinem merkwürdigen Grund schaute ich zufällig auf die Küchenuhr. Auf einmal wurden aus meinen fast zusammen geklappten Augen,lebendige offene Augen! Ich stand ohne zu zögern auf,rannte in mein Zimmer hoch und nahm meine Sportsachen. Ich machte mich noch ein wenig frisch bevor ich dann hinaus ging und zum Bus lief. Das durfte mir nicht passieren! Sowas darf ich mir nicht leisten! Das ist mal ein guter Eindruck vom Trainer von mir! Ich könnte mich dafür ohrfeigen. Als ich mit halbstündiger Verspätung zum Trainer lief,packte er mich zum reden. Er war stinksauer. Ich dürfte mir das nicht erlauben,ich wäre der Jüngste,das zeigt von Unverlässlichkeit. Das musste ich mir anhören. Zum Schluss sagte er noch:,, Noch eine Chance,sonst bist du raus!" Ich war erschüttert. Nach dem Gespräch,lief zur Mannschaft hin und begrüsste sie. Alle lächelten mich so komisch an,das kam mir komisch vor. Auf einmal kam Lionel Messi von hinten auf mich zu gerannt und leerte mir einen Kübel voll eiskaltem Wasser über den Kopf. Es war so eiskalt,ich war wie erstarrt. Und plötzlich wachte ich auf. Ich wachte auf dem kaltem New Yorker Boden auf. Es war ein Auto das durchfuhr und mich mit dem Regenwasser anspritzte. Man,das blöde Auto zerstörte alles,so ein schöner Traum war das. Alles das war nur ein Traum. Es fühlte sich alles so echt an,alles so emotional,alles so schön,alles was ich in meinem Leben nicht erreichte! Meine wahre Geschichte ist,ich bin obdachlos,ich lebe auf der Strasse. Früh rannte ich von zu Hause weg. Mein Vater war arbeislos und Alkoholiker. Er schlug mich andauernd,er misshandelte mich sogar. Meiner Mutter war das scheiss egal,sie war Prostituirte. In einem freien Moment rannte ich aus der Wohnung,und seit dem lebe ich von dem was ich bekomme,finde oder klaue. Früher war ich grosser Fussballfan,mein Traum war es Fussballer beim FC Barcelona zu werden. Doch das schlug ich mir nach meinem 14. Lebensjahr aus dem Kopf. Es war also alles nur ein Traum den ich in einer Gasse auf dem Boden hatte. Mein Leben ist der komplette Gegensatz von meinem Traum. Doch wie man es halt so sagt,es war halt nur ein Grosser Traum....

Sonntag, 22. März 2015

GEORGE HARILTON UND DER GROSSE TRAUM

KAPITEL 14.


Heute war es ein grosser Tag. Das Probetraining für die erste Mannschaft stand an. Das war schon immer mein Ziel,das war der grosse Traum. Ich war schon am Morgen sehr nervös. Heute muss alles klappen,Glück gehört immer dazu. Das Probetraining begann um 14:00. Es regnete draussen und im Bus starrte ich nachdenklich aus dem Fenster. Ich dachte über alles nach, was in den letzten Tagen passierte, ob mein Vater stolz auf mich wäre. Gott muss heute auf meiner Seite sein. Nach einer halbstündigen Busfahrt kam ich vor dem Camp Nou an. Ich stand vor dem grössten Stadion Europas, indem schon Geschichten geschrieben wurde. Und vielleicht wenn Gott heute bei mir ist, dann kann ich ebenfalls Geschichte schreiben.  Das Probetraining fand auf einem Trainingsplatz neben dem Stadion statt. Ich lief zum Sportplatz und sah dort Spieler wie Lionel Messi, Andres Iniesta und Xavi.  Ich war total peplex und konnte es nicht fassen. Ich bin dort angekommen wo ich ankommen wollte.  Schon das ganze Leben sehnte ich mich nach diesem Moment.  Jede einzelne Sekunde träumte ich von dem großem Traum, begehrt, reich und berühmt zu werden. Ich sah den Trainer von Barcelona,  Luis Enrique. Er wirkte mir zu und sagte ich soll mich umziehen gehen. Immernoch nicht glaubte ich daran das ich in wenigen Sekunden mit Weltmeistern und Weltfussballern spielen werde. Nach dem Umziehen lief ich auf das Spielfeld richtung meiner Mannschaft.  Alles beobachteten mich als ich auf dem Weg zur Mannschaft. Als ich ankam lächelten mich alle an und sagten:,, Herzlich Willkommen hier bei uns,  wie geht es dir? "Gut antwortete ich stotternd. Kein Wunder das ich stotterte, ich stand ja nämlich neben Weltstars. Doch sonst waren sie alle sehr nett und nahmen mich ins Team auf. Ich war voller Lebensfreude. Jede einzelne Übung schloss ich mit Bravour ab. Es war mein Tag. Beim Trainingsmatch, eroberte ich mir jeden Ball, ich kämpfte und schoss Tore wie am Laufband. Alle bejubelten mich und waren stolz auf mich. Lionel Messi gab mir einen High Five, das hätte ich mir nie vorgestellt. Ich hatte es im Gefühl, dass ich aufgenommen werde. Meine Technik war einfach überragend, für mein Alter war ich schon so spielintelligent und mutig, das überforderte manchmal schon meine Mitspieler.  Nach 2 Stunden Training war ich kaputt. Ich zeigte alles was ich drauf hatte und überragte makellos. Nach dem Duschen  wartete Enrique auf mich. ,,Hey George ich wollte sagen, dass du bei uns bleiben darfst, du gefällst mir, dich können wir gut gebrauchen. " Ich war erstarrt, ich konnte es nicht glauben, der grosse Traum wurde war ich kniete auf den Boden und schaute in den Himmel.  Danke, danke und nochmal danke.



Sonntag, 15. März 2015

George Harilton und der große Traum

Kapitel 13.

Ich war immernoch sehr traurig, dass mein Vater von der Welt gegangen ist. Doch das brachte mich nicht dazu aufzugeben. Alles das was ich erreicht habe, hab ich mir selbst zu verdanken. Alles was ich wollte und nur möchte, war Fußballspieler zu werden. Ich darf nicht aufgeben. Das Leben geht weiter. Heute war ein großer Tag. Wir spielten gegen den größten Rivalen des FC Barcelona. Real Madrid hiess der Gegner. Der größte Rivale der Geschichte. Es war das Cup Halbfinale zu Hause. Anpfiffzeit war um 20.00. Alle waren nervös in der Kabine. Ich hörte dem Coach sehr gut zu, denn wer sich heute Fehler erlaubt wird eiskalt bestraft. Alles was ich heute abliefern werde ist nur für Papa. Jedes Tor witme ich ihm und jeden einzelnen Pass ebenso. Wir mussten einlaufen. Wir standen neben dem zweit platzierten der Liga. Die Galaktischen mit ihren eisweissen Trikots und wir, die " Culés" wie man uns in Spanien nennt,  in den granatrotblauen Trikots. Das Spiel begann, das ganze Stadion war voll, Scouts der ersten Mannschaft schauten zu. Das Stadion war am wackeln. Der Coach stellte mich ins offensive Mittelfeld. Mit guten, präzisen Pässen konnte ich das Spiel schon paarmal gut öffnen. Real Madrid war wie betäubt. Sie kamen nicht über die Mittellinie.  Wir spielten sie wort wörtlich an die Wand. Meine Dribblings und meine Technik brachte mir mal zu mal Szenenapplause. Es war wie vorher sehbar, dass wir bald zu schlagen werden. Es war die 25. Minute.  Ein langer Ball in die Spitze, ich nahm ihn perfekt mit der Hacke mit, legte vor und schmetterte ihn in die Maschen.  Ich jubelte, alle bejubelten mich. Ein Traumtor. Technischer kann man es nicht machen. Real wurde immer wie schlechter, man konnte es nicht fassen, dass Real Madrid so spielte. Ein Ballverlust ermöglichte mir die nächste Angriffswelle zu starten. Doch ich versuchte es alleine. Am ersten vorbei, am Zweiten, am Dritten und den Torhüter vernaschte ich mit einem Lopp. Ein Solo vom feinsten, die Kopie von Maradona gegen England. Mit einem klaren 2:0 gingen wir in die zweite Hälfte des Spiels. Es begann wie es aufhörte. Einbahnfussball vom feinsten. Wir beherrschten das Spiel glasklar. Ich spielte Weltklasse, heute konnten wir nicht verlieren. Es war die 78. Minute. Ein Konter für uns. Lucas rannte die Bande entlang, legte in den Rücken der Abwehr und schon stand auf der Anzeigetafel 3:0.Ich versenkte den Ball in die Ecke. Das Spiel war gelaufen. Wir gewannen hoch verdient mit 3:0. Wir feierten und feierten und auf einmal kam ein Mann auf mich zu.  Er sagte mir dass er Scout der ersten Mannschaft sei. Er fragte mich ob ich ein Probetraining für die erste Mannschaft machen möchte. Ich war sprachlos und antwortete kurz darauf stotternd mit Ja!

Sonntag, 8. März 2015

George Harilton und der große Traum

Kapitel 12.

Ich erholte mich von dieser Nachricht nicht.  Mein Vater war tot. Obwohl die Ärzte noch sagten das er sehr wahrscheinlich durch komme. Ich schwänzte die Schule und auf das Training verzichtete ich auch liebendwohl. Heute stand die Beerdigung an. Viele Freunde waren eingeladen, Menschen, die meinem Vater sehr nahstanden. Wieso musste Gott ausgerechnet meinem Vater das Leben nehmen. Ein Mann der immer fleißig und ehrlich war. Immer bescheiden und anständig geblieben. Ein guter Mann. Ein Vorbild für mich. Mein Vater wollte begraben werden. Um 15:00 war die letze Verabschiedung. Alle  waren am heulen, nur ich nicht.  Ich lief langsam dem Sarg entgegen und schaute vorsichtig hinein. Mein Vater im Grab, hätte ich mir das jemals vorstellen können? Ich fing an zu weinen. Wieso nur er?! Diese Frage stellte ich mir jeden Tag. Ich und meine Mutter waren von nun an alleine, das machte uns das Leben nicht leichter. Am Tag darauf bekamen wir einen Anruf von der Polizei. Sie haben herausgefunden wer meinen Vater anschoss. Es war ein Gangmitglied der" Santos". Mehrmals schon vorbestraft wegen Körperverletzung und unerlaubte m Waffenbesitz. Der schoss meinem Vater wegen 100 € in den Bauch.  Mieser Drecksack dachte ich mir,das bekommt er zurück! 
George Harilton und der große Traum

Kapitel 11.

So, das Turnier war beendet. Den ersten Platz holten wir uns. Ich war dabei entscheident. Ich schoss meine Mannschaft ins Finale und den Sieg. Darauf konnte ich stolz sein. Alle hatten großen Respekt vor mir. 
Die Heimreise stand an. Unser Flug war von Stockholm aus nach Barcelona. Ich freute mich höllisch auf meine Mutter. Sie war so stolz auf mich. Um 14:00 war der Flug. Nach zweieinhalb ungemütlichen Stunden kamen wir stolz in Barcelona an. Ich stieg aus dem Flugzeug  und holte mein Gepäck. Als wir zur Ankunft kamen sah ich meine Mutter. Sie sah traurig und entsetzt aus. Ich lief zu ihr hin und sagte:,, Hallo Mama, ist etwas?" Sie antwortete erbittert :,, Papa ist tot!" Ich erstarrte, ich konnte es nicht fassen. Mein Vater ist tot. Ich verkrafte das nicht. Meine Mutter erklärte mir zu Hause, dass er durch Atemstillstand umkam. Ich war einfach nur geschockt. Meine Mama war verzweifelt, und ich bekam Zweifel, ob ich alles weiter machen soll. Alles was ich erreichte einfach nur hinschmeißen, wäre es die richtige Entscheidung?  Mein Herz sagte "ja", mein Kopf jedoch beides.

Sonntag, 8. Februar 2015

GEORGE HARILTON UND DER GROSSE TRAUM

KAPITEL 10.

Ich war so was von stolz auf mich. Ich schoss meine Mannschaft ins grosse Finale. Diese Aufholjagd wird mir wahrscheinlich immer im Kopf bleiben. Doch das Turnier war noch lange nicht zu Ende. Unser Gegner im grossen Finale hiess Manchester United. Nochmal so eine Englische Mannschaft dachte ich mir nachdenklich. Wieder ein sehr tiefstehender, aggressiver, hartnäckiger Konkurrent. Aber diesmal nicht nur ein Konkurrent sondern der Gegner im Finale des grössten Jugendmannschaftsturnier in Europa. Das werden mal 90,ja sogar vielleicht 120 Minuten. Dieses Finale wird uns alles abverlangen. Das Finale fand um 19.00 Abends statt. Wir hatten um 16.00 Nachmittags noch unser letztes Abschlusstraining und dann war es ja schon so weit. Alle waren unglaublich aufgeregt und nervös. Man spürte es von den Coaches, die einen auf cool machten, doch im inneren fasst am heulen waren, bis zu den Fans in der letzten Reihe. Ich spürte noch nie so eine Nervörsität. Es war schon am eindunkeln. In der Garderobe sprach der  Coach lange mit uns. Er motivierte uns, zählte unsere Stärke sowie auch unsere Schwächen auf. Jungs, alles das habt ihr euch selbst zu verdanken, alles was ihr erreicht habt, könnt ihr euch verdanken. Ich hatte meine Zeit als ich Jung war, jetzt habt ihr diese grosse Chance. Nützt sie und holt diesen verdammten Pokal. Wir haben einen unangenehmen Gegner erhalten. Manchester United. Sehr Torgefährlich, lasst sie  nicht nach vorne kommen. Sie haben schnelle und flinke Spieler. Die Flügel sind ihre grossen Stärken. Wir können es schaffen, behaltet den Ball in eurem Besitz, lasst die Engländer laufen bis sie einen roten Kopf kriegen. Dann nach dieser langen Rede meines Trainers, war es dann so weit. Wir mussten einlaufen. Das Stadion war voll. Fans aller Mannschaften waren im Stadion. Ein ohrenbetäubender Lärm erfasste alle Spieler. Dann nach der Turnierhymne, begann das Spiel. Komischerweise bemühte sich Manchester nicht,ein Angriff heraus zu spielen. Wir hatten das Spiel im Griff. Wir liessen sie eiskalt laufen und schwitzen. Sie hatten keinen Stich. Wir erspielten uns viele Chancen,doch wir nützten sie nicht. Manu war sehr defensiv eingestellt,eine Mauer umfasste ihren Strafraum. Es war die 45.Minute,das wäre der letzte Angriff vor der Halbzeit. Ich eroberte den Ball und rannte richtung gegnerisches Tor. Ich schlug einen Pass auf den Flügel. Juan nahm den Ball an,schaute hoch und schlug eine Traumflanke. Ich sprang auf und nickte ein. Doch der Ball ging nicht ins Tor sondern an die Latte. Alle waren erschrocken,eine Schrecksekunde für die Engländer. Ich konnte es nicht glauben,sonst mache ich ja diese Chancen. So Möglichkeiten bekommt man nicht zwei Mal in so einem Spiel. Dann war die erste Hälfte vorbei. Ausser dieser riesen Möglichkeit brachte die erste Hälfte nicht so viel Aufregung. Es mussre mehr kommen erläuterte uns der Coach. Die zweite Halbzeit fing wieder  gleich an. Ballbesitzquote über 75 %, das sagt ja schon alles. Es war unglaublich schwer durchzukommen gegen diese kompakte Mannschaft. Viele Minuten vergingen bis zur 89.Minute. Eine reguläre Minute war noch zu Spielen. Alle waren aufgeregt. Man wollte nichts verpassen. Es war ein Eckball. Juan legte sich den Ball vor und schaute nach oben. Ich gab ihm versteckt das Zeichen,dass ich den Ball auf den Kopf möchte. Er nahm einen tiefen Zug Luft und lief an. Er schlug die Flanke auf den Elfmeterpunkt. Ich rannte mit voller Wucht auf den Ball,sprang auf und schmetterte den Ball ins Tor. Tooooooooooooor,Tooooooooor schrien alle,ich konnte es nicht fassen,alle umarmten mich und küssten mich. Unglaublich 1:0 für uns in der letzten Minute. Das Stadion tobte. Das Tor erinnerte mich an das Tor von Carles Puyol 2010 gegen Deutschlang im Halbfinale. Dann war das Finale vorüber. Ich kniete auf den Boden und heulte. Ja,ich heulte aus Emotionen und Glücklichkeit. Alle rannten auf mich zu. Sie umarmte mich,küssten mich. Wieder mal  rettete ich mein Team. Matchwinner war ich geworden. Bei der Siegerehrung bekam ich die Ehre den Pokal halten zu können. Ich bekam ihn in die Hände,schaute ihn,küsste ihn und hebte ihn in die Höhen. Alle feierten mich,dazu bekam ich noch eine andere Auszeichnung als Bester Spieler des Turniers. Noch jetzt bekomm ich Tränen wenn ich an diesen Moment denke. Ich war der Matchwinner,der Traum wurde war. Wir waren die Gewinner des Turniers. Nachdem feiern,lief ich nochmal alleine aufs Feld,schaute in den Himmel und bedankte mich tausendfach. Danke,danke,danke.

Sonntag, 1. Februar 2015

George Harilton und der grosse Traum

Kapitel 9.

,,So Jungs,alle bereit fragte uns der Trainer." Ja,alle bereit! Wir können los! Heute war der grosse Tag. Morgen haben wir unser internationales Turnier in Stockholm. Es ist ein riesen Turnier  mit unglaublichen Mannschaften die gegeneinander antreten. Um 9:00 morgens war unser Flug von Barcelona aus. Also mussten wir schon recht früh mit dem Mannschaftsbus los. Wir waren ein Kader von 24 aufgestellten,technisch exzelenten,physisch sowie mental gut ausgebildeten Jungs. Nach einem langen,anstrengenden Flug kamen wir völlig übermüdet in der skandinavischen Kulturstadt an. Es war gar nicht mal so kalt wie ich es mir vorgestellt hatte. Wir Spanier sind uns ja Sonnenschein gewöhnt. In Stockholm angekommen,mussten wir noch eine halbe Stunde Busfahrt aushalten bis wir uns hinlegen und ausruhen können. Die halbe Stunde ging schnell vorüber,dann sind wir auch schon angekommen in der Jugendherberge. Wir quartierten uns in unsere Zimmer ein bis wir dann nach 2 Stunden ein letztes Abschlusstraining durch führten. Das Abschlusstraining lief sehr gut und ich hatte das Gefühl,dass ich immer wie Mannschaftsdienlicher wurde. Ich war langsam ein richtiger Teamleader geworden. Nach dem Abendessen mussten alle in ihre Zimmer,der Tag ging unfassbar schnell vorüber. Vor dem Schlafen sprach ich noch mein Abendgebet. Ich betete für Mama und Papa,sie sollen bei mir sein,mir helfen ein gutes Turnier zu spielen,amen.

Am nächsten Morgen war es soweit. Wir stiegen in den Bus und fuhren zur Sportanlage wo das Turnier ausgetragen wurde. Im Bus dachte ich mir noch das letzte Mal an diesen Tag was meine Aufgaben sein werden. Immer schnell spielen,intelligent spielen,offen spielen,Tempowechsel,Technik  das Spiel lesen,Ergeiz,Kampfwille und Biss.Alles das gehörte zu meinen grössten Stärken. Alles das brachte mich hier hin wo ich momentan stehe. Nach diesen Gedanken waren wir auch schon angekommen. Wir stiegen aus dem Bus und das Erste was wir bemerkten war das es ein Ohrenbetäubender Lärm war der uns erfasste. Überall waren Fans von allen Mannschaften! Wir gehörten natürlich zu den Favoriten aber trotzdem durften wir keine unterschätzen. Obwohl wir eine lockere Gruppe hatten. Nach 4 Stunden Turnierzeit haben wir die Gruppenphase hinter uns gelassen mit einem 4:0 gegen Odessa,einem 6:1 gegen Montpellier und einem 4:0 gegen Hertha BSC Berlin. Dann bekamen wir Gewissheit. Unser Halbfinalgegner war der FCArsenal. Ein hartneckige,eiskalte Spitzemannschaft. Sie waren sehr gefährlich. Sie hatten einen super Joker auf der Ersatzbank erzählte uns unser Coach vor dem Spiel. Adam Yedlin,linkes Mittelfeld unglaublich schnell und Torgefährlich,passt auf ihn gut auf,Jungs,falls er zu einem Einsatz kommt. Also es ist soweit ihr müsst einlaufen. Der Coach stellte mich ins Offensive Mittelfeld,eine riesen Verantwortung,vorallem in so einem Spiel. Bälle verteilen,Spiel öffnen,Übersicht, nach hinten arbeiten nach vorne arbeiten. Alles das war entscheidend für so eine Aufgabe. Das Spiel begann,wir beherrschten das Spiel, wir hatten eine sehr hohe Ballbesitzquote. Schon in den ersten Startminuten blitze meine Technik auf und brachte mir einzelne Szenenaupplause. Ich spielte super,ich schlug präzise Pässe und Arsenal lief dem Ball nur hinterher. Einbahnfussball vom feinsten...

Es war die 5. Minute,ein Gegenspieler verdrehte sich unglücklich den Fuss. Er musste ausgewechselt werden. Es kam Adam Yedlin,den Spieler,den wir eigentlich gefürchtet hatten. Doch dann geschah es . Ein perfekt ausgeführter Konter brachte Arsenal den Führungstreffer. Kurz darauf verlor ein Mitspieler von mir den Ball im Sechszehner und Adam Yedlin verwandelte ihn makelos. Ich hatte noch Hoffnung doch wir wurden immer wie schlechter. Ein Ballverlust im Mittelfeld von mir nützte Adam Yedlin eiskalt und frech aus und gab und den Schwertstoss. 3:0 in die Halbzeit zu gehen. Das ist schwach,so erklärte uns es der Coach. Adam Yedlin kam frei zum Spielen und brachte uns 2 mal hinter uns greifen zu müssen. Es musste sich was ändern in der 2. Halbzeit. Ich glaubte noch daran. Es war die 55.Minute , ein Ball verlust von Arsenal im Mittelfeld. Ich zögerte nicht und schlug sofort einen Seitenwechsel auf Jorge. Er rannte die Linie entlang schlug eine Flanke exakt in den Rücken der Abwehr voll auf meinen Vollrist. Ich schmetterte den Ball ins Kreuz. Ein tolles Tor,ein Volley. Jetzt stand es nur noch 3:1.Es schien als hätten alle wieder Hoffnung.

Es war die 61. Minute ein Eckball für uns. Jorge nahm Anlauf flankte den Ball hinein,ich sprang auf und köpfte den Ball mit voller Wucht ins Tor! 3:2 stand es nur noch! Wir können es schaffen dachte ich mir. Arsenal war wie betäubt. Es kam kein Stich mehr!Es war nur noch 4 Minuten zu spielen. Es stand immernoch 3:2. Es musste was passieren,Arsenal war komplett in der Abwehr. Auf einmal schlug John einen weltklasse Todespass in die Schnittstelle der Abwehr. Es schien als würde gleich das 3:3 passieren aber ausgerechnet Adam Yedlin bremste mich indem er mir einen Ellbogenschlag ins Gesicht drückte. Es gab Penalty und Rot für Adam,er war unglaublich frustriert. Ich durfte antreten zum Elfmeter. Konzentriere dich,bleib ruhig dachte ich in mir. Das Stadion war auf einmal still geworden.Man hörte jedes Geflüster,es war so ruhig. Als der Pfiff kam lief ich an. Alle waren gespannt. Ich verwandelte den Penalty eiskalt in die untere linke Ecke. Toooooooooor,Toooooooor schrien alle,unglaublich diese Aufholjagd! Keiner konnte es fassen, die Coaches von Arsenal hatten das Maul offen. Doch noch war das Spiel nicht zu Ende. Es war letze Nachspielminute. Ein Freistoss kurz vor der Strafraumsgrenze. Jetzt ein Tor und wir wären im Finale. Ich fixierte mich auf die rechte obere Ecke. Der Pfiff kam,ich lief an und versenkte den Ball ins Lattenkreuz,ein herrliches Tor! Unfassbar! Das Stadion war am Wackeln,alles bejubelten mich. Ich war der grosse Held. Nach einem letzten Angriffsbersuch der Engländer pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab. Ich konnte es nicht fassen , wir waren im Finale! Ich schaute in den Himmel und sagte:,,Danke!"

Sonntag, 25. Januar 2015

George Harilton und der grosse Traum

Kapitel 8.

,,George, ein Brief für dich, komm runter.'' ,,Jaja ist ja gut, ich komm ja schon." ,, Was ist denn überhaupt drin?" ,,Keine Ahnung, schau selbst." Gespannt schaute ich in den Briefumschlag rein. Ich wunderte mich, wer mir wohl einen Brief schreiben würde. Ich zog den Brief hinaus, es war ein Brief des Jugendstabs des Fc Barcelona. Ich konnte es nicht fassen,ein Brief vom Fc Barcelona, das hätte ich mir nicht mal im Traum vorstellen können. Im Brief stand, dass sie mich verpflichten wollen, sie hätten meine Trainer darüber schon informiert. Es fehlte nur noch die Einverständnis meinerseits und von meinen Eltern. Ich war erstarrt, zugleich aber überrumpelten mich tausende von Glücksgefühle. Ich könnte endlich mal was aus mir machen, ich kam meinem gesuchten, erträumten Wunsch immer wie näher. Ich teilte meiner Mutter das sofort mit. Sie war einverstanden, dass ich ab sofort beim Grossen, prestigeträchtigen, erfolgreichen Fc Barcelona spielte. Ich und alle anderen Spieler werden in  einem Internat leben, zur Schule gehen und natürlich trainieren.  Ich konnte schon heute abreisen nach Barcelona. Der Zug fuhre um 15:00 Uhr. Obne zu überlegen rannte ich sofort in mein Zimmer und packte meinen Koffer. Meine Mutter begleitete mich zum Bahnhof und gab mir noch einen letzten Abschiedskuss. Nach einer langen Fahrt mit Bus und Zug kam ich im Internat an. Ich teilte mir das Zimmer mit zwei anderen.  Heute noch hätte ich ein Freundschaftsspiel. Ich musste mich beweisen, das erste Spiel ist immer das Wichtigste. Wir spielten gegen AC Mailand. Neulich Italienischer Meister geworden. Der Trainer liess mich am Anfang auf der Bank.  Ich musste das Spiel mit den Augen mitverfolgen, statt mit den Füssen. Das Spiel war sehr interessant.  Beide Mannschaften wollten den Sieg.  In der 84. Minutewar es dann so weit. Mein Trainer nahm mich ins Spiel. Er gab mir noch  letzte Anweisungen. Ich solle das Spiel breit machen und schnell spielen und vor dem Tor erbarmungslos und eiskalt abdrücken. Er gab mir das Vertrauen. Er stellte mich ins Offensive Mittelfeld. Ich war sehr nervös, ich hatte Angst etwas falsch zu machen.  Es war so weit, ich kam ins Spiel für Fernando. Es war ein Ballverlust in der Mitte. Ich schnapptte mir den Ball und rannte los.  Keiner konnte mich aufhalten.  Ich vernaschte einen nach dem anderen, ein Solo vom feinsten. Dann schlug ich den Ball zur Seite, sofort kam die Flanke hinein und der Ball kam mir perfekt auf den Vollrist. Ich schmetterte dsn Ball ins Netz. Alle bejubelten mich. Ein tolles Tor, ein Volley. Gott war bei mir auch an diesem Tage. Nach dem Spiel gab mir der Trainer ein Aufgebot für die nächste Woche. Wir haben ein internationales Turnier in Schweden. Und ich konnte dabei sein, einfach unfassbar!

Samstag, 15. November 2014

GEORGE HARILTON UND DER GROSSE TRAUM

PROLOG

George hör auf gegen die Wand zu spielen! George bitte! Hör auf jetzt! Ja man ist ja gut Mama!
Ich hab es ja verstanden. Aber George du kannst doch nicht einfach gegen die Zimmerwand spielen,
du weist doch, wir haben nicht viel Geld, wir sind schon 2 Monatsmieten im Rückstand! Du machst alles kaputt. Ja Mama ist ja gut ich hör ja auf und jetzt schrei mich nicht so an! Gott wie meine Mutter nervt! Unglaublich.....


Hallo, mein Name ist George Harilton ich bin 16 Jahre alt und bin Sohn einer Gambianischen Flüchtlingsfamilie. Ich habe 2 Geschwister, was für eine Afrikanische Familie sehr ungewöhnlich war. Ich hatte es schwer mich zu integrieren, da ich die Sprache nicht beherrschte. Meine einzige Leidenschaft war der Fussball. Meine Eltern hassten es, mich Fussball spielen zu sehen aber mir war das egal. Die Schule interessierte mich nicht, ich kannte keinen Grund zu lernen. Bei mir zählte nur der Fussball. Im Gegensatz zu den anderen war Fussball für mich nicht nur ein Spiel, sondern eine Kunst, den Ball elegant und fein zu beherrschen. Ich behandelte den Ball wie etwas kleines, zärtliches, was ich nur sehr ungern aus meinen Füssen gab. Ich war sehr schlecht in der Schule, obwohl ich eigentlich gar nicht so dumm war. Eigentlich war ich noch sehr intelligent erläuterte mir mein Klassenlehrer. Naja ich wollte es halt einfach nicht. Für mich zählte eben nur...Ehm ja ihr wisst es ja schon, ich muss es nicht immer wieder erwähnen. In der Pause, während alle Kinder am Essen waren und mit Weibern am rum flirten waren übte ich Ballkünste. Ich übte und übte. Immer und immer wieder. Es gab für mich nichts anderes ausser dieses Spiel, bei dem man einen Ball zwischen den Füssen haben musste. Ich war besessen von diesem Spiel. Also Leute das war jetzt aber nur der Anfang die Geschichte fängt erst richtig an!









Mittwoch, 15. Oktober 2014


George Harilton und der grosse Traum

KAPITEL 2.

Huu! Ich war so müde als ich von der Schule kam,heute war sie echt anstrengend...
Hab heute zwei Noten zurück bekommen; eine sechs in Geografie und eine eins in Biologie. Ich war auf dem nach Hause weg als ich plötzlich einen Schrei hörte. Ich war auf irgendeine Weise erstarrt ich konnte einfach nicht in Bus einsteigen! Dann kam noch mal der Schrei. Die schreiende Stimme schrie: «Helft mir,helft mir!» Sofort rannte ich los ,ich folgte der Stimme die aus dem Hinterhof kam. Als ich ankam sah ich wie drei Jungs einen anderen verprügelten. Ich konnte es nicht mitansehen und rannte sofort auf die Schlägerei zu. Mit voller Wucht zerrte ich den einten Fettsack auf den Boden. Die anderen zwei hab ich mir auch noch vorgenommen indem ich ihnen einen Ellbogenschlag austeilte. Alle drei waren am Boden und ich sah das erste Mal in meinem Leben einen Jungen so bluten wie der. Er hatte überall am Platzwunden,das Blut floss in alle Richtungen. Als ich sah das der fette hinter mir aufstehen wollte, schlug ich mit voller Wucht aus Wut in den Magen. Ich ruf sofort den Krankenwagen an und teilte das mit was ich vor mir sah. Ich hatte unglaubliche Angst,denn der Junge atmete nich mehr so wie er eigentlich sollte. Als schliesslich die Polizei und die Ambulanz angekommen waren,nahmen sie den Jungen mit. Die Polizei nahm alle drei Schläger mit aufs Präsidium. Ich musste aber auch mit um als Zeuge aussagen zu müssen. Ich wurde auvh verhört. An diesem Tag ging es einmal nicht um Fussball sondern um Soziales Verhalten und Mut. Das hatte ich schon immer,so wurde es mir beigebracht.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

George Harilton und der grosse Traum

Kapitel 3.

«Tring,Tring,Triiiing» Ach sei doch still du scheiss Wecker,sagte ich und bemerkte das ich spät dran war. Ich durfte den Schulbus nicht verpassen sonst müsste ich in die in die Schule laufen. Ich stand ruckzuck auf zog mich an und rannte die Treppe hinunter. Unten zog ich schnell meine Schuhe an und rannte aus der Wohnung ,ohne auf wiedersehen zu sagen. Aber es war zu spät. Der Bus fuhr schon los als ich aus dem Haus gekommen war. Dieses lange Treppenhaus hat mir zu viel Zeit genommen. Verdammt, dachte ich mir und sass hinunter auf den Bordstein. Ich dachte ein paar Minuten nach was ich machen sollte. Und dann,auf einmal blitzte mir eine Idee durch das Gehirn. Ich stand auf holte mir meinen Ball, der im Treppenhaus lag und lief zum Sportplatz vom F.C. Granáda. Als ich ankam schmiss ich meinen Schulsack auf den Boden und fing an zu jonglieren. Ich jonglierte und jonglierte so gut ich es nur konnte. Dabei bemerkte ich nicht das mich ein Scout des Lokalmatadors beobachte. Auf einmal kam er auf mich zu und sprach mich an. Ich war total peplex und hatte das Maul offen. Auf irgendeine Weise hatte ich Angst wiederrum aber auch nicht. Er fragte mich wie heisse und wo ich wohnte. Ich antwortete natürlich . Dann kam er so weit das er mich fragte ob ich ein Probetraining machen möchte. Darauf antwortete ich stotternd « Ja» Er gab mir das Datum für das Probetraining,dieses Datum prägte ich mir ganz fest in den Kopf ein. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich so ein Glücksgefühl. Es war unberschreiblich. Ab dann fingen die Hoffnungen erst richtig an,einmal ein schönes Leben zu haben. Dann ging er auch schon und ich war einfach immernoch betäubt. Nach ein paar Beruigungs und Schweigeminuten lief ich voller Stolz richtung Wohnung der Familie Harilton.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

GEORGE HARILTON UND DER GROSSE TRAUM

KAPITEL 4.

Ich war so aufgeregt an jenem Tag, als ich im Bett lag und nachdachte , wie ich heute meine Probetraining absolvieren sollte. Heute war es mein bisher wichtigster Tag in meinem Leben. Auf einmal  nickte ich ein ohne zu bemerken , dass ich schon lange im Bad sein müsste und mich bereit machen müsste für diese scheiss Schule. Ich träumte , das ich mal ein schönes Leben haben werde ohne Probleme, ohne Geldsorgen wie meine armen Eltern. Ich möchte mal ein geiles Leben haben mit Geld, Erfolg, Frauen, Liebe, einfach alles was das Herz begehrt. Und genau in diesem Moment platzte meine stinksaure Mutter ins Zimmer rein. ,, Steh sofort auf und geh ins Bad, du bist Spät dran.'' Ohne zu zögern stand ich sofort auf, zog mich an. ,, Kennt ihr das Gefühl wenn ihr ganz schnell vom Bett aufsteht und euch ganz schwindelig wird und ihr würdet am liebsten wieder ins Bett fallen und einschlafen?" Ich schon...und das hab nicht nur einmal in der Woche sondern 5 Tage die Woche , und das immer weil ich verpenn! Als ich mich angezogen hatte rannte ich ganz schnell ins Bad, wusch mir meine Zähne danach ging ich in den Wohngang zog mir meine Schuhe an und schwupsidups war ich schon draussen von diesem Loch. Keine Perpektive ,nichts gibt es hier in dieser verdammter ,verdreckten scheiss Gegend. Alles voll Ausländerhassenden Spanischen Bastarden . Alles das ging mir durch den Kopf während ich in den Schulbus stieg. Auf irgendeine Weise kam mir an diesem Tag die Fahrt zur Schule nicht lang vor. Die Schule ging für mich nach 4 Stunden dann schon zu Ende. Vorallem in den letzten 15 Minuten der Englischstunde, dachte ich mir nur noch, wie es sich wohl anfühlte, Spieler des F.C. Granada zu sein, denn Leute, habt ihr es schon vergessen?! Ich hab heute mein Probetraining. Heute geht es um alles. Nach dem es Schulaus war lief ich sofort zur Bushaltestelle und wartete auf den Bus, der mich zur Sportanlage von Granada brachte. Die Fahrt war sehr kurz, nach 3 Stationen musste ich schon aussteigen. Bei der Sportanlage angelangt lief ich nach vorne zu den Trainingsfeldern und schaute mir die anderen an, wie sie so spielten. Auf einmal packte mich jemand an den Schultern drehte mich um und sagte:,, Du bist doch George, du machst heute ein Probetraining bei uns, oder?"Ich antwortete:,, Ja genau." ,, Also komm mal mit mit mir." Der Tainer führte mich in eine Kabine, wo ich mich anziehen konnte. Die Kabine war voll noch mit anderen Kindern, die mich anstarrten als wäre ich ein Ausserirdischer. Ich setzte mich hin und zog mich schnell an, ich wollte nicht angesprochen werden. Ich hatte nicht grade die tollsten und schönsten Fussballschuhe wie die anderen in der Kabine, da meine Eltern einfach kein Geld hatten. Alle anderen kamen mit den neusten Adidas und Nikeschuhen, ich war der einzige mit meinen kaputten, schwarzen Einkaufszentrumsschuhe. Als ich bereit war lief ich aus der Kabine zum Spielfeld. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Alle dachten sich nichts bei mir. Sie hielten mich für einen assozialen, dreckigen, schwarzen Flüchtling, doch das war mir in diesen eineinhalb Stunden Training egal. Ich nahm jeden einzelnen auseinander. Keine konnte mir das Wasser reichen. Alles staunten. Sie konnten's nicht fassen, das so etwas wie ich, so ein Talent besitzt. Ich schoss Tore und Tore, ich konnte nicht mal mitzählen so viele waren es. Meine Technik, meine Ausdauer, die Ballkontrolle, der Tempowechsel, das war alles zu gut für die andern. Gott war bei mir an diesem Tag, ich habe alles ihm zu verdanken. Und als der Trainer nach dem Training zu mir kam und mir sagte, das ich ab jetzt bei der U-18 desF.C. Granada spielen darf, konnte ich mein Glück kaum fassen.

Freitag, 19. September 2014

GEORGE HARILTON UND DER GROSSE TRAUM

KAPITEL 5.

Ich war so stolz auf mich, das ich dieses Probetraining erfolgreich absolvieren konnte. Ich war offiziell Mitglied der U-17 Mannschaft vom grossen Lokalmatadors F.C Granada. Meinen Eltern hab ich es schon mitgeteilt, die halten nicht so viel von dem, die kümmern sich um ihre eigenen Probleme. Trotzdem  war so stolz auf mich. Ich konnte das Gefühl noch so spüren wie am ersten Tag, als mir der Trainer Gewissheit gab, das ich ab jetzt offizielles Mitglied von F.C GRANADA.
Es war ein Samstag. Die Anderen hatten eigentlich ein Spiel,doch ich stand nicht im Aufgebot. Auf einmal klingelte das Telefon. « Tring,tring,triiiiing» Ja,ja ich geh ja schon, ich stand auf und lief ganz gemütlich in den Gang zum Telefon. « Ja hallo,wer ist da?» fragte ich. «Hier ist der Jugendtrainer von Granada, ist George hier?» Ich konnte es nicht fassen,wieso ruft der mich an?» Darauf antwortete ich:,, Ehm ja ich bins George, ja hallo." Ach du bist es George,also guck mal hättest du heute Lust ein Spiel zu spielen,jemand hat sich verletzt. ,, antwortete ich ja natürlich,ja!",, Super also um halb Zwei haben wir das Spiel zu Hause,die Besammlung ist um 12.30." ,,Ist es in Ordnung für dich?" ,, Ja klar also bis dann,ich muss auflegen,ciao." Ich war erstarrt. Mein erstes Spiel mit meinem Team. Unfassbar einfach nur unfassbar. Auf einmal wurde mir bewusst, dass es schon 12 Uhr war und um 12.30 wäre die Besammlung. Sofort rannte ich ins Bad, wusch mir meine Zähne,zog mich an, nahm noch schnell mein Morgenbrot, verabschiedete mich und schon war ich draussen. Zum Glück packe ich meine Fussballsachen nie aus, sonst hätte mir das auch noch Zeit genommen. Draussen angekommen nahm ich gerade den Bus. Zur Sportanlage muss ich immer 2 Stationen fahren und schon war ich dort. Bei der Sportanlage angekommen warteten alle schon auf mich, ich war der Letzte der ankam. Alle schauten mich so dumm an, als wäre ich ein Ausserirdischer. Sie hassten mich alle, nur weil ich schwarz war und meine Eltern nicht gerade einen Porsche Carrera GT fuhren. Die Trainer waren die Einzigen, die an mich glaubten. Nach dem Begrüssen obwohl es kein Begrüssen gab,gingen wir in die Garderobe und zogen uns um. Unser Gegner war der Grosse F.C. Barcelona. Sie waren die ersten in der Tabelle vor Real Madrid und Atletico. Ich war ein Wenig nervös,alle dunkten mich sehr entspannt ausser ich. Dann kam der Trainer in die Kabine und teilte uns die Aufstellung mit. Er gab mir das Vertrauen und stellte mich ins Offensive Mittelfeld. Eine riesen Herausforderung. Bälle verteilen, nach vorne arbeiten,nach hinten. Bevor wir mit Barcelona einliefen sprach ich noch mein kurzes Gebet. Heute war mein Tag, heute musste ich einfach gut aussehen. Das Spiel begann,wir spielten in Weiss-Rot von Links nach Rechts. Schon in den Startminuten sah man was für Qualitäten Barcelona hatte. Sie spielten uns schlicht und einfach an die Wand. Eine Torchance nach der anderen. Meine erste Ballberührung brachte mir gerade einen Szenenapplaus,ich öffnete das Spiel indem ich einen Seitenwechsel schlug. Etwa fünf Minuten vor der Halbzeit passierte es. Es war ein Konter für uns, nach einem Ballverlust im Mittelfeld. Jorge rannte die Seitenlinie entlang und schlug eine Flanke direkt auf den Elfmeterpunkt. Ich konzentrierte mich,und nicht zum fassen ich traf den Ball genau auf dem Vollrist. Ich schmetterte den Ball mit voller Wucht unters Lattenkreuz, ein herrliches Tor,ein Volley! Alle bejubelten mich und konnte es selber nicht realisieren. Die Coaches von Barcelona hatten das Maul offen gehabt. Zum ersten Mal spürte ich die Zuneigung meiner Mitspieler. Dann war Halbzeit. Unser Trainer war nicht zufrieden mit uns,wir liessen zu viel Platz offen für die Gegner. Ich wurde nicht ausgewechselt zur Halbzeit und konnte weiterhin mitspielen. Uns allen war bewusst,dass jetzt das Spiel erst anfängt. Barcelona wird alles tun um ein Tor zu schiessen. Das Spiel begann wieder wie es auch anfing. Sie nahmen uns Stückweise auseinander, ausser mich. Ich war der beste Mann meiner Mannschaft,meine Technik blitzte immer wieder auf und überforderte sogar meine eigenen Spieler. Es war die 80. Minute,ein Freistoss für uns kurz vor der Strafraumgrenze. Barcelona schaffte es einfach nicht uns zu überwinden trotz der hohen Ballbesitzquote und den Schüssen aufs Tor. Mein Trainer sagte,dass ich den Freistoss schiessen darf. Ich nahm Anlauf und fixierte mich auf den langen Ecken. Die Zeit lief ihnen davon,jetzt ein Tor und das Spiel wäre entschieden. Der Pfiff des Schiedsrichters kam, ich lief an und schlänzte den Ball in den linken Ecken,keine Chance für den Torwart. Ein weltklasse Tor. Ich glaubte es nicht,keiner konnte es glauben. Wir flippten aus,sogar die Trainer. Barcelona konnte es nicht fassen zu verlieren und dann nach dem letzen harmlosen Schuss von ihnen pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab. Alle jubelten. Ich war der Matchwinner,das wurde mir erst dann bewusst. Gott war bei mir!
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Mittwoch, 10. September 2014

George Harilton und der grosse Traum.

Kapitel 6.

Noch ein Tag und dann waren Sommerferien. So besonders konnte ich mich nicht darüber freuen. Wir blieben immer zu Hause während den Ferien. Wir hatten halt das Geld nicht. So hat es mir jedefalls meine Mutter erklärt. Eigentlich fande ich das gar nicht mal so schlimm aber einmal in die Ferien zu gehen,hätte mich schon mal erfreut. Heute fing die Schule eine Stunde später an. Die Lehrer hatten irgendeine Konferenz vor der Schule,naja hauptsache ausschlafen!Als ich dann doch aufstehen ,musste um mich bereit zu machen,sah ich wie meine Mutter heulte. Sie machte es aber leise,dass ich nichts davon mitkriege,da hat sie sich aber geirrt. Ich ging ins Wohnzimmer und fragte sie :,, Mama was ist denn los heul doch nicht,was ist denn?" ,,Nichts,geh jetzt zur Schule,sonst kommst du zu spät. Mach dir keine Sorgen um mich." Ich hörte dann auf Mama und ging. Doch die Gedanken ,wieso Mama heulte,befreiten mich immernoch nicht. Der Tag ging schnell vorüber,wir hatten nur drei Stunden Schule. Danach wollte ich sofort nach Hause um mehr herauszufinden. Zum Glück hatte ich kein Training,es fiel aus weil der Fitnesstrainer erkrankt ist. Fitness brauchte ich gar nicht so, ich war sehr stark gebaut, mein Rücken war richtig stabil. Naja also nach diesen aufregenden Gedanken war ich dann schon zu Hause. Ich sah vor der Haustür einen Krankenwagen,ich hatte keinen Plan was gerade passierte. Der Krankenwagen verliess dann auch kurz später das Haus und gab mir Platz und Erlaubnis ins Haus zu gehen. Ich rannte die Treppe hoch,platzte in meine Wohnung ein und sah Mama wieder heulen! ,,Mama wieso heulst du wieder,sags mir doch,was suchte der Krankenwagen hier?" Mama drehte den Kopf zu mir,schaute mich an und erwiderte dann verzweifelt und angeschlagen:,,Papa wurde ins Spital eingeliefert. Er wurde vor der Haustüre bedroht von einem Gangmitglied und schliesslich schoss er ihm in den Bauch."

Montag, 1. September 2014

George Harilton und der grosse Traum
Kapitel 7.
Ich war schockiert. Mein Vater liegt auf der Intensivstation im Krankenhaus. Er soll angeblich von einem Gangmitglied der Vagos bedroht worden sein. Daraufhin schoss er meinem Vater noch in den Bauch. Meine Mutter war in den letzten Tagen sehr niedergeschlagen. Sie hatte keine Kraft mehr,jeden Tag ins Krankenhaus zu gehen und meinem Vater gesellschaft leisten zu können,obwohl er im Koma ist. Ich hatte schreckliche Angst,meinen Vater zu verlieren. Der Arzt sagte,er sei noch in kritischem Zustand,das Problem war eben,ihm wurde nicht genau in den Bauch geschossen,sondern oberhalb an der Grenze zum Brustkorb,in der Nähe des Brustkorbs. Seit das geschah,trainierte ich auch nicht so gut. Wir waren einfach niedergeschlagen. Meine Mutter besuchte meinen Vater jeden Tag im Krankenhaus,obwohl mein Vater dies nicht realisiert hatte. Als ich dann am Samstag ein Spiel hatte,war ich nicht gut gelaunt. Ich spielte auch nicht gut,machte viele Fehlpässe und Fehler. Es war einfach schrecklich,diese Woche. Trotz aller Angst,glaubte ich jeden Tag daran,dass mein Vater das schaffen kann. Jeden Tag betete ich zu Gott. Ich weiss nicht ob ich das verkraften könnte,wenn er nicht mehr da wäre. Fussball war mir egal in dieser Woche geworden.,, Bitte,bitte lieber Gott,lass ihn am Leben." Das dachte ich mir jeden Tag als ich vor der Haustüre stand.