Mittwoch, 15. Oktober 2014


George Harilton und der grosse Traum

KAPITEL 2.

Huu! Ich war so müde als ich von der Schule kam,heute war sie echt anstrengend...
Hab heute zwei Noten zurück bekommen; eine sechs in Geografie und eine eins in Biologie. Ich war auf dem nach Hause weg als ich plötzlich einen Schrei hörte. Ich war auf irgendeine Weise erstarrt ich konnte einfach nicht in Bus einsteigen! Dann kam noch mal der Schrei. Die schreiende Stimme schrie: «Helft mir,helft mir!» Sofort rannte ich los ,ich folgte der Stimme die aus dem Hinterhof kam. Als ich ankam sah ich wie drei Jungs einen anderen verprügelten. Ich konnte es nicht mitansehen und rannte sofort auf die Schlägerei zu. Mit voller Wucht zerrte ich den einten Fettsack auf den Boden. Die anderen zwei hab ich mir auch noch vorgenommen indem ich ihnen einen Ellbogenschlag austeilte. Alle drei waren am Boden und ich sah das erste Mal in meinem Leben einen Jungen so bluten wie der. Er hatte überall am Platzwunden,das Blut floss in alle Richtungen. Als ich sah das der fette hinter mir aufstehen wollte, schlug ich mit voller Wucht aus Wut in den Magen. Ich ruf sofort den Krankenwagen an und teilte das mit was ich vor mir sah. Ich hatte unglaubliche Angst,denn der Junge atmete nich mehr so wie er eigentlich sollte. Als schliesslich die Polizei und die Ambulanz angekommen waren,nahmen sie den Jungen mit. Die Polizei nahm alle drei Schläger mit aufs Präsidium. Ich musste aber auch mit um als Zeuge aussagen zu müssen. Ich wurde auvh verhört. An diesem Tag ging es einmal nicht um Fussball sondern um Soziales Verhalten und Mut. Das hatte ich schon immer,so wurde es mir beigebracht.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

George Harilton und der grosse Traum

Kapitel 3.

«Tring,Tring,Triiiing» Ach sei doch still du scheiss Wecker,sagte ich und bemerkte das ich spät dran war. Ich durfte den Schulbus nicht verpassen sonst müsste ich in die in die Schule laufen. Ich stand ruckzuck auf zog mich an und rannte die Treppe hinunter. Unten zog ich schnell meine Schuhe an und rannte aus der Wohnung ,ohne auf wiedersehen zu sagen. Aber es war zu spät. Der Bus fuhr schon los als ich aus dem Haus gekommen war. Dieses lange Treppenhaus hat mir zu viel Zeit genommen. Verdammt, dachte ich mir und sass hinunter auf den Bordstein. Ich dachte ein paar Minuten nach was ich machen sollte. Und dann,auf einmal blitzte mir eine Idee durch das Gehirn. Ich stand auf holte mir meinen Ball, der im Treppenhaus lag und lief zum Sportplatz vom F.C. Granáda. Als ich ankam schmiss ich meinen Schulsack auf den Boden und fing an zu jonglieren. Ich jonglierte und jonglierte so gut ich es nur konnte. Dabei bemerkte ich nicht das mich ein Scout des Lokalmatadors beobachte. Auf einmal kam er auf mich zu und sprach mich an. Ich war total peplex und hatte das Maul offen. Auf irgendeine Weise hatte ich Angst wiederrum aber auch nicht. Er fragte mich wie heisse und wo ich wohnte. Ich antwortete natürlich . Dann kam er so weit das er mich fragte ob ich ein Probetraining machen möchte. Darauf antwortete ich stotternd « Ja» Er gab mir das Datum für das Probetraining,dieses Datum prägte ich mir ganz fest in den Kopf ein. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich so ein Glücksgefühl. Es war unberschreiblich. Ab dann fingen die Hoffnungen erst richtig an,einmal ein schönes Leben zu haben. Dann ging er auch schon und ich war einfach immernoch betäubt. Nach ein paar Beruigungs und Schweigeminuten lief ich voller Stolz richtung Wohnung der Familie Harilton.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

GEORGE HARILTON UND DER GROSSE TRAUM

KAPITEL 4.

Ich war so aufgeregt an jenem Tag, als ich im Bett lag und nachdachte , wie ich heute meine Probetraining absolvieren sollte. Heute war es mein bisher wichtigster Tag in meinem Leben. Auf einmal  nickte ich ein ohne zu bemerken , dass ich schon lange im Bad sein müsste und mich bereit machen müsste für diese scheiss Schule. Ich träumte , das ich mal ein schönes Leben haben werde ohne Probleme, ohne Geldsorgen wie meine armen Eltern. Ich möchte mal ein geiles Leben haben mit Geld, Erfolg, Frauen, Liebe, einfach alles was das Herz begehrt. Und genau in diesem Moment platzte meine stinksaure Mutter ins Zimmer rein. ,, Steh sofort auf und geh ins Bad, du bist Spät dran.'' Ohne zu zögern stand ich sofort auf, zog mich an. ,, Kennt ihr das Gefühl wenn ihr ganz schnell vom Bett aufsteht und euch ganz schwindelig wird und ihr würdet am liebsten wieder ins Bett fallen und einschlafen?" Ich schon...und das hab nicht nur einmal in der Woche sondern 5 Tage die Woche , und das immer weil ich verpenn! Als ich mich angezogen hatte rannte ich ganz schnell ins Bad, wusch mir meine Zähne danach ging ich in den Wohngang zog mir meine Schuhe an und schwupsidups war ich schon draussen von diesem Loch. Keine Perpektive ,nichts gibt es hier in dieser verdammter ,verdreckten scheiss Gegend. Alles voll Ausländerhassenden Spanischen Bastarden . Alles das ging mir durch den Kopf während ich in den Schulbus stieg. Auf irgendeine Weise kam mir an diesem Tag die Fahrt zur Schule nicht lang vor. Die Schule ging für mich nach 4 Stunden dann schon zu Ende. Vorallem in den letzten 15 Minuten der Englischstunde, dachte ich mir nur noch, wie es sich wohl anfühlte, Spieler des F.C. Granada zu sein, denn Leute, habt ihr es schon vergessen?! Ich hab heute mein Probetraining. Heute geht es um alles. Nach dem es Schulaus war lief ich sofort zur Bushaltestelle und wartete auf den Bus, der mich zur Sportanlage von Granada brachte. Die Fahrt war sehr kurz, nach 3 Stationen musste ich schon aussteigen. Bei der Sportanlage angelangt lief ich nach vorne zu den Trainingsfeldern und schaute mir die anderen an, wie sie so spielten. Auf einmal packte mich jemand an den Schultern drehte mich um und sagte:,, Du bist doch George, du machst heute ein Probetraining bei uns, oder?"Ich antwortete:,, Ja genau." ,, Also komm mal mit mit mir." Der Tainer führte mich in eine Kabine, wo ich mich anziehen konnte. Die Kabine war voll noch mit anderen Kindern, die mich anstarrten als wäre ich ein Ausserirdischer. Ich setzte mich hin und zog mich schnell an, ich wollte nicht angesprochen werden. Ich hatte nicht grade die tollsten und schönsten Fussballschuhe wie die anderen in der Kabine, da meine Eltern einfach kein Geld hatten. Alle anderen kamen mit den neusten Adidas und Nikeschuhen, ich war der einzige mit meinen kaputten, schwarzen Einkaufszentrumsschuhe. Als ich bereit war lief ich aus der Kabine zum Spielfeld. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Alle dachten sich nichts bei mir. Sie hielten mich für einen assozialen, dreckigen, schwarzen Flüchtling, doch das war mir in diesen eineinhalb Stunden Training egal. Ich nahm jeden einzelnen auseinander. Keine konnte mir das Wasser reichen. Alles staunten. Sie konnten's nicht fassen, das so etwas wie ich, so ein Talent besitzt. Ich schoss Tore und Tore, ich konnte nicht mal mitzählen so viele waren es. Meine Technik, meine Ausdauer, die Ballkontrolle, der Tempowechsel, das war alles zu gut für die andern. Gott war bei mir an diesem Tag, ich habe alles ihm zu verdanken. Und als der Trainer nach dem Training zu mir kam und mir sagte, das ich ab jetzt bei der U-18 desF.C. Granada spielen darf, konnte ich mein Glück kaum fassen.