Freitag, 19. September 2014

GEORGE HARILTON UND DER GROSSE TRAUM

KAPITEL 5.

Ich war so stolz auf mich, das ich dieses Probetraining erfolgreich absolvieren konnte. Ich war offiziell Mitglied der U-17 Mannschaft vom grossen Lokalmatadors F.C Granada. Meinen Eltern hab ich es schon mitgeteilt, die halten nicht so viel von dem, die kümmern sich um ihre eigenen Probleme. Trotzdem  war so stolz auf mich. Ich konnte das Gefühl noch so spüren wie am ersten Tag, als mir der Trainer Gewissheit gab, das ich ab jetzt offizielles Mitglied von F.C GRANADA.
Es war ein Samstag. Die Anderen hatten eigentlich ein Spiel,doch ich stand nicht im Aufgebot. Auf einmal klingelte das Telefon. « Tring,tring,triiiiing» Ja,ja ich geh ja schon, ich stand auf und lief ganz gemütlich in den Gang zum Telefon. « Ja hallo,wer ist da?» fragte ich. «Hier ist der Jugendtrainer von Granada, ist George hier?» Ich konnte es nicht fassen,wieso ruft der mich an?» Darauf antwortete ich:,, Ehm ja ich bins George, ja hallo." Ach du bist es George,also guck mal hättest du heute Lust ein Spiel zu spielen,jemand hat sich verletzt. ,, antwortete ich ja natürlich,ja!",, Super also um halb Zwei haben wir das Spiel zu Hause,die Besammlung ist um 12.30." ,,Ist es in Ordnung für dich?" ,, Ja klar also bis dann,ich muss auflegen,ciao." Ich war erstarrt. Mein erstes Spiel mit meinem Team. Unfassbar einfach nur unfassbar. Auf einmal wurde mir bewusst, dass es schon 12 Uhr war und um 12.30 wäre die Besammlung. Sofort rannte ich ins Bad, wusch mir meine Zähne,zog mich an, nahm noch schnell mein Morgenbrot, verabschiedete mich und schon war ich draussen. Zum Glück packe ich meine Fussballsachen nie aus, sonst hätte mir das auch noch Zeit genommen. Draussen angekommen nahm ich gerade den Bus. Zur Sportanlage muss ich immer 2 Stationen fahren und schon war ich dort. Bei der Sportanlage angekommen warteten alle schon auf mich, ich war der Letzte der ankam. Alle schauten mich so dumm an, als wäre ich ein Ausserirdischer. Sie hassten mich alle, nur weil ich schwarz war und meine Eltern nicht gerade einen Porsche Carrera GT fuhren. Die Trainer waren die Einzigen, die an mich glaubten. Nach dem Begrüssen obwohl es kein Begrüssen gab,gingen wir in die Garderobe und zogen uns um. Unser Gegner war der Grosse F.C. Barcelona. Sie waren die ersten in der Tabelle vor Real Madrid und Atletico. Ich war ein Wenig nervös,alle dunkten mich sehr entspannt ausser ich. Dann kam der Trainer in die Kabine und teilte uns die Aufstellung mit. Er gab mir das Vertrauen und stellte mich ins Offensive Mittelfeld. Eine riesen Herausforderung. Bälle verteilen, nach vorne arbeiten,nach hinten. Bevor wir mit Barcelona einliefen sprach ich noch mein kurzes Gebet. Heute war mein Tag, heute musste ich einfach gut aussehen. Das Spiel begann,wir spielten in Weiss-Rot von Links nach Rechts. Schon in den Startminuten sah man was für Qualitäten Barcelona hatte. Sie spielten uns schlicht und einfach an die Wand. Eine Torchance nach der anderen. Meine erste Ballberührung brachte mir gerade einen Szenenapplaus,ich öffnete das Spiel indem ich einen Seitenwechsel schlug. Etwa fünf Minuten vor der Halbzeit passierte es. Es war ein Konter für uns, nach einem Ballverlust im Mittelfeld. Jorge rannte die Seitenlinie entlang und schlug eine Flanke direkt auf den Elfmeterpunkt. Ich konzentrierte mich,und nicht zum fassen ich traf den Ball genau auf dem Vollrist. Ich schmetterte den Ball mit voller Wucht unters Lattenkreuz, ein herrliches Tor,ein Volley! Alle bejubelten mich und konnte es selber nicht realisieren. Die Coaches von Barcelona hatten das Maul offen gehabt. Zum ersten Mal spürte ich die Zuneigung meiner Mitspieler. Dann war Halbzeit. Unser Trainer war nicht zufrieden mit uns,wir liessen zu viel Platz offen für die Gegner. Ich wurde nicht ausgewechselt zur Halbzeit und konnte weiterhin mitspielen. Uns allen war bewusst,dass jetzt das Spiel erst anfängt. Barcelona wird alles tun um ein Tor zu schiessen. Das Spiel begann wieder wie es auch anfing. Sie nahmen uns Stückweise auseinander, ausser mich. Ich war der beste Mann meiner Mannschaft,meine Technik blitzte immer wieder auf und überforderte sogar meine eigenen Spieler. Es war die 80. Minute,ein Freistoss für uns kurz vor der Strafraumgrenze. Barcelona schaffte es einfach nicht uns zu überwinden trotz der hohen Ballbesitzquote und den Schüssen aufs Tor. Mein Trainer sagte,dass ich den Freistoss schiessen darf. Ich nahm Anlauf und fixierte mich auf den langen Ecken. Die Zeit lief ihnen davon,jetzt ein Tor und das Spiel wäre entschieden. Der Pfiff des Schiedsrichters kam, ich lief an und schlänzte den Ball in den linken Ecken,keine Chance für den Torwart. Ein weltklasse Tor. Ich glaubte es nicht,keiner konnte es glauben. Wir flippten aus,sogar die Trainer. Barcelona konnte es nicht fassen zu verlieren und dann nach dem letzen harmlosen Schuss von ihnen pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab. Alle jubelten. Ich war der Matchwinner,das wurde mir erst dann bewusst. Gott war bei mir!
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Mittwoch, 10. September 2014

George Harilton und der grosse Traum.

Kapitel 6.

Noch ein Tag und dann waren Sommerferien. So besonders konnte ich mich nicht darüber freuen. Wir blieben immer zu Hause während den Ferien. Wir hatten halt das Geld nicht. So hat es mir jedefalls meine Mutter erklärt. Eigentlich fande ich das gar nicht mal so schlimm aber einmal in die Ferien zu gehen,hätte mich schon mal erfreut. Heute fing die Schule eine Stunde später an. Die Lehrer hatten irgendeine Konferenz vor der Schule,naja hauptsache ausschlafen!Als ich dann doch aufstehen ,musste um mich bereit zu machen,sah ich wie meine Mutter heulte. Sie machte es aber leise,dass ich nichts davon mitkriege,da hat sie sich aber geirrt. Ich ging ins Wohnzimmer und fragte sie :,, Mama was ist denn los heul doch nicht,was ist denn?" ,,Nichts,geh jetzt zur Schule,sonst kommst du zu spät. Mach dir keine Sorgen um mich." Ich hörte dann auf Mama und ging. Doch die Gedanken ,wieso Mama heulte,befreiten mich immernoch nicht. Der Tag ging schnell vorüber,wir hatten nur drei Stunden Schule. Danach wollte ich sofort nach Hause um mehr herauszufinden. Zum Glück hatte ich kein Training,es fiel aus weil der Fitnesstrainer erkrankt ist. Fitness brauchte ich gar nicht so, ich war sehr stark gebaut, mein Rücken war richtig stabil. Naja also nach diesen aufregenden Gedanken war ich dann schon zu Hause. Ich sah vor der Haustür einen Krankenwagen,ich hatte keinen Plan was gerade passierte. Der Krankenwagen verliess dann auch kurz später das Haus und gab mir Platz und Erlaubnis ins Haus zu gehen. Ich rannte die Treppe hoch,platzte in meine Wohnung ein und sah Mama wieder heulen! ,,Mama wieso heulst du wieder,sags mir doch,was suchte der Krankenwagen hier?" Mama drehte den Kopf zu mir,schaute mich an und erwiderte dann verzweifelt und angeschlagen:,,Papa wurde ins Spital eingeliefert. Er wurde vor der Haustüre bedroht von einem Gangmitglied und schliesslich schoss er ihm in den Bauch."

Montag, 1. September 2014

George Harilton und der grosse Traum
Kapitel 7.
Ich war schockiert. Mein Vater liegt auf der Intensivstation im Krankenhaus. Er soll angeblich von einem Gangmitglied der Vagos bedroht worden sein. Daraufhin schoss er meinem Vater noch in den Bauch. Meine Mutter war in den letzten Tagen sehr niedergeschlagen. Sie hatte keine Kraft mehr,jeden Tag ins Krankenhaus zu gehen und meinem Vater gesellschaft leisten zu können,obwohl er im Koma ist. Ich hatte schreckliche Angst,meinen Vater zu verlieren. Der Arzt sagte,er sei noch in kritischem Zustand,das Problem war eben,ihm wurde nicht genau in den Bauch geschossen,sondern oberhalb an der Grenze zum Brustkorb,in der Nähe des Brustkorbs. Seit das geschah,trainierte ich auch nicht so gut. Wir waren einfach niedergeschlagen. Meine Mutter besuchte meinen Vater jeden Tag im Krankenhaus,obwohl mein Vater dies nicht realisiert hatte. Als ich dann am Samstag ein Spiel hatte,war ich nicht gut gelaunt. Ich spielte auch nicht gut,machte viele Fehlpässe und Fehler. Es war einfach schrecklich,diese Woche. Trotz aller Angst,glaubte ich jeden Tag daran,dass mein Vater das schaffen kann. Jeden Tag betete ich zu Gott. Ich weiss nicht ob ich das verkraften könnte,wenn er nicht mehr da wäre. Fussball war mir egal in dieser Woche geworden.,, Bitte,bitte lieber Gott,lass ihn am Leben." Das dachte ich mir jeden Tag als ich vor der Haustüre stand.