Sonntag, 8. Februar 2015

GEORGE HARILTON UND DER GROSSE TRAUM

KAPITEL 10.

Ich war so was von stolz auf mich. Ich schoss meine Mannschaft ins grosse Finale. Diese Aufholjagd wird mir wahrscheinlich immer im Kopf bleiben. Doch das Turnier war noch lange nicht zu Ende. Unser Gegner im grossen Finale hiess Manchester United. Nochmal so eine Englische Mannschaft dachte ich mir nachdenklich. Wieder ein sehr tiefstehender, aggressiver, hartnäckiger Konkurrent. Aber diesmal nicht nur ein Konkurrent sondern der Gegner im Finale des grössten Jugendmannschaftsturnier in Europa. Das werden mal 90,ja sogar vielleicht 120 Minuten. Dieses Finale wird uns alles abverlangen. Das Finale fand um 19.00 Abends statt. Wir hatten um 16.00 Nachmittags noch unser letztes Abschlusstraining und dann war es ja schon so weit. Alle waren unglaublich aufgeregt und nervös. Man spürte es von den Coaches, die einen auf cool machten, doch im inneren fasst am heulen waren, bis zu den Fans in der letzten Reihe. Ich spürte noch nie so eine Nervörsität. Es war schon am eindunkeln. In der Garderobe sprach der  Coach lange mit uns. Er motivierte uns, zählte unsere Stärke sowie auch unsere Schwächen auf. Jungs, alles das habt ihr euch selbst zu verdanken, alles was ihr erreicht habt, könnt ihr euch verdanken. Ich hatte meine Zeit als ich Jung war, jetzt habt ihr diese grosse Chance. Nützt sie und holt diesen verdammten Pokal. Wir haben einen unangenehmen Gegner erhalten. Manchester United. Sehr Torgefährlich, lasst sie  nicht nach vorne kommen. Sie haben schnelle und flinke Spieler. Die Flügel sind ihre grossen Stärken. Wir können es schaffen, behaltet den Ball in eurem Besitz, lasst die Engländer laufen bis sie einen roten Kopf kriegen. Dann nach dieser langen Rede meines Trainers, war es dann so weit. Wir mussten einlaufen. Das Stadion war voll. Fans aller Mannschaften waren im Stadion. Ein ohrenbetäubender Lärm erfasste alle Spieler. Dann nach der Turnierhymne, begann das Spiel. Komischerweise bemühte sich Manchester nicht,ein Angriff heraus zu spielen. Wir hatten das Spiel im Griff. Wir liessen sie eiskalt laufen und schwitzen. Sie hatten keinen Stich. Wir erspielten uns viele Chancen,doch wir nützten sie nicht. Manu war sehr defensiv eingestellt,eine Mauer umfasste ihren Strafraum. Es war die 45.Minute,das wäre der letzte Angriff vor der Halbzeit. Ich eroberte den Ball und rannte richtung gegnerisches Tor. Ich schlug einen Pass auf den Flügel. Juan nahm den Ball an,schaute hoch und schlug eine Traumflanke. Ich sprang auf und nickte ein. Doch der Ball ging nicht ins Tor sondern an die Latte. Alle waren erschrocken,eine Schrecksekunde für die Engländer. Ich konnte es nicht glauben,sonst mache ich ja diese Chancen. So Möglichkeiten bekommt man nicht zwei Mal in so einem Spiel. Dann war die erste Hälfte vorbei. Ausser dieser riesen Möglichkeit brachte die erste Hälfte nicht so viel Aufregung. Es mussre mehr kommen erläuterte uns der Coach. Die zweite Halbzeit fing wieder  gleich an. Ballbesitzquote über 75 %, das sagt ja schon alles. Es war unglaublich schwer durchzukommen gegen diese kompakte Mannschaft. Viele Minuten vergingen bis zur 89.Minute. Eine reguläre Minute war noch zu Spielen. Alle waren aufgeregt. Man wollte nichts verpassen. Es war ein Eckball. Juan legte sich den Ball vor und schaute nach oben. Ich gab ihm versteckt das Zeichen,dass ich den Ball auf den Kopf möchte. Er nahm einen tiefen Zug Luft und lief an. Er schlug die Flanke auf den Elfmeterpunkt. Ich rannte mit voller Wucht auf den Ball,sprang auf und schmetterte den Ball ins Tor. Tooooooooooooor,Tooooooooor schrien alle,ich konnte es nicht fassen,alle umarmten mich und küssten mich. Unglaublich 1:0 für uns in der letzten Minute. Das Stadion tobte. Das Tor erinnerte mich an das Tor von Carles Puyol 2010 gegen Deutschlang im Halbfinale. Dann war das Finale vorüber. Ich kniete auf den Boden und heulte. Ja,ich heulte aus Emotionen und Glücklichkeit. Alle rannten auf mich zu. Sie umarmte mich,küssten mich. Wieder mal  rettete ich mein Team. Matchwinner war ich geworden. Bei der Siegerehrung bekam ich die Ehre den Pokal halten zu können. Ich bekam ihn in die Hände,schaute ihn,küsste ihn und hebte ihn in die Höhen. Alle feierten mich,dazu bekam ich noch eine andere Auszeichnung als Bester Spieler des Turniers. Noch jetzt bekomm ich Tränen wenn ich an diesen Moment denke. Ich war der Matchwinner,der Traum wurde war. Wir waren die Gewinner des Turniers. Nachdem feiern,lief ich nochmal alleine aufs Feld,schaute in den Himmel und bedankte mich tausendfach. Danke,danke,danke.

Sonntag, 1. Februar 2015

George Harilton und der grosse Traum

Kapitel 9.

,,So Jungs,alle bereit fragte uns der Trainer." Ja,alle bereit! Wir können los! Heute war der grosse Tag. Morgen haben wir unser internationales Turnier in Stockholm. Es ist ein riesen Turnier  mit unglaublichen Mannschaften die gegeneinander antreten. Um 9:00 morgens war unser Flug von Barcelona aus. Also mussten wir schon recht früh mit dem Mannschaftsbus los. Wir waren ein Kader von 24 aufgestellten,technisch exzelenten,physisch sowie mental gut ausgebildeten Jungs. Nach einem langen,anstrengenden Flug kamen wir völlig übermüdet in der skandinavischen Kulturstadt an. Es war gar nicht mal so kalt wie ich es mir vorgestellt hatte. Wir Spanier sind uns ja Sonnenschein gewöhnt. In Stockholm angekommen,mussten wir noch eine halbe Stunde Busfahrt aushalten bis wir uns hinlegen und ausruhen können. Die halbe Stunde ging schnell vorüber,dann sind wir auch schon angekommen in der Jugendherberge. Wir quartierten uns in unsere Zimmer ein bis wir dann nach 2 Stunden ein letztes Abschlusstraining durch führten. Das Abschlusstraining lief sehr gut und ich hatte das Gefühl,dass ich immer wie Mannschaftsdienlicher wurde. Ich war langsam ein richtiger Teamleader geworden. Nach dem Abendessen mussten alle in ihre Zimmer,der Tag ging unfassbar schnell vorüber. Vor dem Schlafen sprach ich noch mein Abendgebet. Ich betete für Mama und Papa,sie sollen bei mir sein,mir helfen ein gutes Turnier zu spielen,amen.

Am nächsten Morgen war es soweit. Wir stiegen in den Bus und fuhren zur Sportanlage wo das Turnier ausgetragen wurde. Im Bus dachte ich mir noch das letzte Mal an diesen Tag was meine Aufgaben sein werden. Immer schnell spielen,intelligent spielen,offen spielen,Tempowechsel,Technik  das Spiel lesen,Ergeiz,Kampfwille und Biss.Alles das gehörte zu meinen grössten Stärken. Alles das brachte mich hier hin wo ich momentan stehe. Nach diesen Gedanken waren wir auch schon angekommen. Wir stiegen aus dem Bus und das Erste was wir bemerkten war das es ein Ohrenbetäubender Lärm war der uns erfasste. Überall waren Fans von allen Mannschaften! Wir gehörten natürlich zu den Favoriten aber trotzdem durften wir keine unterschätzen. Obwohl wir eine lockere Gruppe hatten. Nach 4 Stunden Turnierzeit haben wir die Gruppenphase hinter uns gelassen mit einem 4:0 gegen Odessa,einem 6:1 gegen Montpellier und einem 4:0 gegen Hertha BSC Berlin. Dann bekamen wir Gewissheit. Unser Halbfinalgegner war der FCArsenal. Ein hartneckige,eiskalte Spitzemannschaft. Sie waren sehr gefährlich. Sie hatten einen super Joker auf der Ersatzbank erzählte uns unser Coach vor dem Spiel. Adam Yedlin,linkes Mittelfeld unglaublich schnell und Torgefährlich,passt auf ihn gut auf,Jungs,falls er zu einem Einsatz kommt. Also es ist soweit ihr müsst einlaufen. Der Coach stellte mich ins Offensive Mittelfeld,eine riesen Verantwortung,vorallem in so einem Spiel. Bälle verteilen,Spiel öffnen,Übersicht, nach hinten arbeiten nach vorne arbeiten. Alles das war entscheidend für so eine Aufgabe. Das Spiel begann,wir beherrschten das Spiel, wir hatten eine sehr hohe Ballbesitzquote. Schon in den ersten Startminuten blitze meine Technik auf und brachte mir einzelne Szenenaupplause. Ich spielte super,ich schlug präzise Pässe und Arsenal lief dem Ball nur hinterher. Einbahnfussball vom feinsten...

Es war die 5. Minute,ein Gegenspieler verdrehte sich unglücklich den Fuss. Er musste ausgewechselt werden. Es kam Adam Yedlin,den Spieler,den wir eigentlich gefürchtet hatten. Doch dann geschah es . Ein perfekt ausgeführter Konter brachte Arsenal den Führungstreffer. Kurz darauf verlor ein Mitspieler von mir den Ball im Sechszehner und Adam Yedlin verwandelte ihn makelos. Ich hatte noch Hoffnung doch wir wurden immer wie schlechter. Ein Ballverlust im Mittelfeld von mir nützte Adam Yedlin eiskalt und frech aus und gab und den Schwertstoss. 3:0 in die Halbzeit zu gehen. Das ist schwach,so erklärte uns es der Coach. Adam Yedlin kam frei zum Spielen und brachte uns 2 mal hinter uns greifen zu müssen. Es musste sich was ändern in der 2. Halbzeit. Ich glaubte noch daran. Es war die 55.Minute , ein Ball verlust von Arsenal im Mittelfeld. Ich zögerte nicht und schlug sofort einen Seitenwechsel auf Jorge. Er rannte die Linie entlang schlug eine Flanke exakt in den Rücken der Abwehr voll auf meinen Vollrist. Ich schmetterte den Ball ins Kreuz. Ein tolles Tor,ein Volley. Jetzt stand es nur noch 3:1.Es schien als hätten alle wieder Hoffnung.

Es war die 61. Minute ein Eckball für uns. Jorge nahm Anlauf flankte den Ball hinein,ich sprang auf und köpfte den Ball mit voller Wucht ins Tor! 3:2 stand es nur noch! Wir können es schaffen dachte ich mir. Arsenal war wie betäubt. Es kam kein Stich mehr!Es war nur noch 4 Minuten zu spielen. Es stand immernoch 3:2. Es musste was passieren,Arsenal war komplett in der Abwehr. Auf einmal schlug John einen weltklasse Todespass in die Schnittstelle der Abwehr. Es schien als würde gleich das 3:3 passieren aber ausgerechnet Adam Yedlin bremste mich indem er mir einen Ellbogenschlag ins Gesicht drückte. Es gab Penalty und Rot für Adam,er war unglaublich frustriert. Ich durfte antreten zum Elfmeter. Konzentriere dich,bleib ruhig dachte ich in mir. Das Stadion war auf einmal still geworden.Man hörte jedes Geflüster,es war so ruhig. Als der Pfiff kam lief ich an. Alle waren gespannt. Ich verwandelte den Penalty eiskalt in die untere linke Ecke. Toooooooooor,Toooooooor schrien alle,unglaublich diese Aufholjagd! Keiner konnte es fassen, die Coaches von Arsenal hatten das Maul offen. Doch noch war das Spiel nicht zu Ende. Es war letze Nachspielminute. Ein Freistoss kurz vor der Strafraumsgrenze. Jetzt ein Tor und wir wären im Finale. Ich fixierte mich auf die rechte obere Ecke. Der Pfiff kam,ich lief an und versenkte den Ball ins Lattenkreuz,ein herrliches Tor! Unfassbar! Das Stadion war am Wackeln,alles bejubelten mich. Ich war der grosse Held. Nach einem letzten Angriffsbersuch der Engländer pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab. Ich konnte es nicht fassen , wir waren im Finale! Ich schaute in den Himmel und sagte:,,Danke!"